Details
| Produktnummer: | mfgt082ss pdf |
|---|---|
| Arrangement: | Orchester |
| Genre: | Klassik allgemein |
| Autoren: | Tailleferre , Germaine (1906-1983) |
| Seiten: | 107 |
| Spieldauer: | 18:00 |
| Verlag: | Musik Fabrik Music Publishing |

Terre d Amour - Noten für Orchester Germaine Tailleferre
Details
| Produktnummer: | mfgt082ss pdf |
|---|---|
| Arrangement: | Orchester |
| Genre: | Klassik allgemein |
| Autoren: | Tailleferre , Germaine (1906-1983) |
| Seiten: | 107 |
| Spieldauer: | 18:00 |
| Verlag: | Musik Fabrik Music Publishing |
Produktbeschreibung
„Terre d’amour“ ist ein Kurz-Dokumentarfilm (Court-métrage, 35 mm, Schwarz-Weiß, französisch) unter der Regie von Maurice Cloche. Der Film selbst wird je nach Quelle entweder dem Jahr 1935 oder 1936 zugeordnet – der Katalog von Unifrance listet ihn unter 1935 auf, während mindestens eine Quelle, die Tailleferres Filmografie angibt, ihn als „Terre d’amour et de liberté“ 1936 – doch die handschriftliche Partitur klärt die Unklarheit auf musikalischer Seite: Sie trägt einen SACEM-Stempel vom Februar 1936.
Über diesen Film ist nicht viel mehr bekannt als das, was die Autographpartitur selbst verrät. Das Werk beginnt mit einer Orchesterfassung eines Jingles für „Artisans Associés“, vermutlich den Auftraggeber des Films (dieser Jingle kann bei Konzertaufführungen weggelassen werden). Nach einem kurzen Prolog trägt die Partitur die Überschrift „Evocation of Old Paris“ und setzt sich mit fünf kurzen, beschrifteten Sequenzen fort, die Montmartre veranschaulichen. Ab diesem Punkt enthält das Manuskript keine weiteren Überschriften oder Angaben mehr; die verbleibende Musik besteht aus Orchesterfassungen von Material aus Tailleferres Ballett „La Nouvelle Cythère“ von 1929 – die Überarbeitung von bereits vorhandenem Konzertmaterial zu einer Auftragsfilmmusik war in den 1930er Jahren gängige Praxis für Komponisten, die solche kommerziellen Aufträge mit kurzer Bearbeitungszeit übernahmen.
Das Werk dauert etwa 18 Minuten und ist für 1111/1110/Pauken/1 Schlagzeug/Harfe/Klavier/Violine 1/Violine 2/Violoncello 1/Violoncello 2 instrumentiert. Die Streicherstimmen sind gedoppelt – die Divisi-Passagen im Manuskript weisen auf mindestens zwei Spieler pro Stimme hin, wahrscheinlich aus Kostengründen. (Das üblichere Minimum für eine geteilte Streicherstimme sind drei Spieler pro Stimme, da ein dritter Spieler dabei hilft, Stimmprobleme zu lösen, die durch die Akustik bei nur zwei Spielern entstehen; die hier geringere Besetzung spiegelt möglicherweise das für diese Art von gesponserten Kurzwerken typische bescheidene Budget wider.)











