Details
| Produktnummer: | CS3658 pdf |
|---|---|
| Arrangement: | Orchester |
| Genre: | Barock |
| Ära: | 1600-1750 |
| Tonart: | G-Moll |
| Autoren: | Lucchesini , Giacomo de (?-1739) |
| Seiten: | 80 |
| Arrangeure: | Cara , Santino |
| Spieldauer: | 10:53 |
| Verlag: | Santino Cara |

Oboe Concerto in G minor - Noten für Oboe und Kammerorchester Giacomo de Lucchesini
Details
| Produktnummer: | CS3658 pdf |
|---|---|
| Arrangement: | Orchester |
| Genre: | Barock |
| Ära: | 1600-1750 |
| Tonart: | G-Moll |
| Autoren: | Lucchesini , Giacomo de (?-1739) |
| Seiten: | 80 |
| Arrangeure: | Cara , Santino |
| Spieldauer: | 10:53 |
| Verlag: | Santino Cara |
Produktbeschreibung
Giacomo de Lucchesini (? – 1739) war ein italienischer Adliger, Militär und Komponist des 18. Jahrhunderts. Neben seiner Karriere als Hauptmann der Kürassier-Kavallerie im Dienst Kaiser Karls VI. widmete er sich dem Studium von Komposition und Musiktheorie und prägte sich durch seine Leidenschaft für musikalische und wissenschaftliche Spekulation aus. 1738 gründete er in Leipzig zusammen mit Lorenz Christoph Mizler und Georg Heinrich Bümler die „Gesellschaft für Korrespondenz der Musikwissenschaften", eine renommierte, vom pythagoreischen Gedankengut geprägte Akademie, die wissenschaftliche und kontrapunktische Fähigkeiten ihrer Mitglieder verlangte. Johann Sebastian Bach selbst wurde als distinguished member aufgenommen.
Als Komponist vergnügte sich de Lucchesini an der Schaffung instrumentaler und theoretischer Musik und verfolgte dabei einen mathematischen und philosophischen Zugang zur Tonkunst. Von seinen Werken ist nur sein Konzert in g-Moll für Solo-Flöte, Streicher und Basso continuo bekannt. De Lucchesini starb 1739 tragisch im Kampf bei Gročka nahe Belgrad während des Österreichisch-Türkischen Krieges.
Die vorliegende Rekonstruktion basiert auf einer Partitur-Abschrift aus der Zeit, die sich in der Sächsischen Staatsbibliothek – Universitätsbibliothek Dresden unter der Signatur GroF 1204 befindet. Die Solostimme wurde der Oboe zugewiesen, die als das geeignetste Instrument für dieses Konzert erachtet wird; die Originalversion kann aber selbstverständlich auch mit der Flöte aufgeführt werden. Das Cembalo-Part wurde aus dem Generalbass ergänzt.











