Das Lied ohne Worte op. 19b Nr. 3 (MWV U 89) von Felix Mendelssohn Bartholdy in A-Dur (Molto allegro e vivace), auch unter dem Namen Jägerlied bekannt, entfaltet im fließenden 6/8-Takt einen lebendigen, fast tänzerischen Charakter. Rechte und linke Hand stehen in rhythmischer und melodischer Interaktion und schaffen eine schwungvolle, energiegeladene Atmosphäre, die typisch für Mendelssohns intimste Klavierminiaturen ist. Das Stück eignet sich hervorragend für fortgeschrittene Spieler, die ihren Ausdruck, das Timing und eine klare rhythmische Gestaltung vertiefen möchten. In 103 Takten lassen sich Phrasierung, Pedalgebrauch und ein schwungvoller Anschlag mit großer musikalischer Tiefe erarbeiten. Es ist ideal als konzentriertes Studien- und Vortragsstück.