Genre
minimal jazz

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Der Genre Begriff Minimal Jazz entstand in Anlehnung an "Minimal Music", einer in Amerika in den 1960er Jahren entstandenen Musikrichtung, die beeinflusst ist von verschiedenen unterschiedlichen globalen Musikströmungen. Dazu gehören asiatische (Gamelan) und afrikanische (Polyrhythmik) Musik, aber auch Free-Jazz und Rockmusik. Vertreter dieses neuen Musikstils sind u. a. die Komponisten Steve Reich und Philip Glass und Michael Nyman.
Ähnlich von Struktur und musikalischem Impetus sind die Werke von Wolfgang Oppelt, der den Begriff Minimal Jazz erstmals 2019 prägte, um das Einfache und Klare in seiner Musik zum Ausdruck zu bringen.

Das wichtigste Merkmal der Minimal Music ist die Aneinanderreihung und ständige Wiederholung kleinster melodischer, rhythmischer und harmonischer Zellen, die "patterns" genannt werden. Die daraus entstehenden Strukturen werden im Minimal Jazz weiter vereinfacht. Auf Vorzeichen wird weitgehend verzichtet, Harmonien werden entschlackt, rhythmische Strukturen sind eingängig und leicht zu erlernen.

Die "patterns" werden kompiniert mit dem typischen Tonmaterial der Jazz-Harmonik (Sext-, Septim-, Major7- und Nonenakkorden). Es werden auch Akkordverbindungen aus dem Pop/Rock-Bereich verarbeitet (z. B. Am-C, D-F, Am-D7). So entsteht anregende Musik als meditatives und eingängiges Klangbild, das eine   entspannende Wirkung erzeugt.


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Hörbeispiel = Hörbeispiel in der Notenvorschau
MP3-Playback = passendes MP3-Playback erhältlich

"Minimal Jazz" Stücke eignen sich für jeden spielbegeisterten Musiker, ob Anfänger oder Profi.
Die Stücke sind ein willkommener Ausgleich zur üblichen Musikliteratur und können dank des meditativen Charakters eine entspannende Wirkung entfalten.

In leicht spielbaren Triolen-Läufen wie bei dem Klavierstück "Silver"können sich Anfänger von den Herausforderungen und der Strenge klassischer Klavierwerke entspannen.
Bei "Waves" wird auf eine leicht versetzte, harmonische Melodie in C-Dur und 4/4 Takt gesetzt. Beim Spielen kommen auch Lernende schnell in einen Flow. Finger und Gedanken kommen zur Ruhe. Es entsteht ein Gefühl nahezu meditativer Freiheit.
Etwas bewegter und anspruchsvoller ist "Landscapes".